War­um brau­chen wir die HBG?

Genau 50 Jah­re vor der Grün­dungs­ver­an­stal­tung der Hers­bru­cker Bür­ger­ge­mein­schaft (21.10.2019) for­der­te der dama­li­ge frisch ins Amt gewähl­te Bun­des­kanz­ler Wil­ly Brandt in sei­ner Regie­rungs­er­klä­rung: „Wir wol­len mehr Demo­kra­tie wagen!“.

Demo­kra­tie ist natür­lich zuerst ein­mal das Wahl­recht („Kreuz­chen machen“), selbst­ver­ständ­lich auch unver­zicht­ba­re Din­ge wie Min­der­hei­ten­schutz, Rechts­si­cher­heit, Gewal­ten­tei­lung.

Demo­kra­tie heißt aber im Ide­al­fall auch Viel­falt, Öff­nung, Betei­li­gung, Dis­kus­si­on.

HBG ist kei­ne Par­tei

Die HBG ist eine Wäh­ler­grup­pe. Das ist eine Ver­ei­ni­gung von Bür­gern auf kom­mu­na­ler Ebe­ne, die sich aktiv an der Kom­mu­nal­po­li­tik in ihrer Gemein­de betei­li­gen wol­len. Die HBG gibt es aus­schließ­lich in Hers­bruck und es wird sie auch immer nur in Hers­bruck geben.

Wir müs­sen kei­ne Rück­sicht neh­men auf lan­des- oder bun­des­po­li­ti­sche Befind­lich­kei­ten.

Wir ste­hen für einen neu­en Stil

Natür­lich gibt es offi­zi­ell kei­nen Frak­ti­ons­zwang. Jeder Abge­ord­ne­te auf jeder Ebe­ne ist nur sei­nem Gewis­sen ver­pflich­tet.

In der Rea­li­tät sieht das jedoch ganz anders aus. Es gibt einen sub­ti­len Zwang zur koali­ti­ons-kon­for­men Abstim­mung. Wenn man das mehr­mals miss­ach­tet, wird man geschnit­ten, dif­fa­miert und bei der nächs­ten Wahl nicht mehr auf­ge­stellt. Die nach außen hin viel beschwo­re­ne Geschlos­sen­heit führt so zu einer ver­küm­mer­ten Dis­kus­si­ons­kul­tur und zu einem (mehr oder weni­ger sub­ti­len) Zwang zur Geschlos­sen­heit.

Wir wol­len einen ande­ren Geist ver­tre­ten.

Wir fül­len eine Lücke

Sowohl in unse­rer Gemein­de als auch auf Lan­des­ebe­ne ist gera­de eine Ver­schmel­zung von Frei­en Wäh­lern und CSU zu beob­ach­ten. Bei­de Par­tei­en sind nicht mehr unter­scheid­bar. Die­ses „Ando­cken“ der (ehe­mals frei­en) Frei­en Wäh­ler an die CSU hin­ter­lässt eine Lücke, die wir aus­fül­len wol­len.

Wir sind die wirk­lich frei­en Wäh­ler.

Was wol­len wir

Auf unse­rem Logo wer­den bereits vie­le Leit­ge­dan­ken zum Aus­druck gebracht: Men­schen aller Cou­leur dis­ku­tie­ren mit­ein­an­der, wir sind in unse­rer Kom­mu­ne eine Gemein­schaft, alle gehö­ren dazu, alle sind wich­tig und wer­den gehört, unse­re Wäh­ler­grup­pe ist frei, unab­hän­gig, über­par­tei­lich.

Wei­te­re Leit­ge­dan­ken sind unse­rem Hand­zet­tel und unse­rer Home­page zu ent­neh­men.

Unser Slo­gan: Zusam­men in die Zukunft – auf­bre­chen, anpa­cken!

Jeder ist auf­ge­for­dert, mit­zu­dis­ku­tie­ren und mit­zu­ge­stal­ten, um unse­re Stadt noch dyna­mi­scher, zukunfts­fä­hi­ger und lebens­wer­ter für alle zu machen.

Wir füh­len uns nicht zuletzt ermun­tert durch die For­de­rung von Robert Ilg (HZ 10.10.19):
„Wir brau­chen Ideen­ge­ber, Zuhö­rer, Mit­ma­cher und Umset­zer.“
Voi­la, hier sind wir!

Jeder ist will­kom­men, mit­zu­ma­chen, gemein­sam mit uns auf­zu­bre­chen und anzu­pa­cken.
Für Hers­bruck, für unse­re gemein­sa­me Zukunft!

(Mar­tin Schaf­fer am Grün­dungs­abend)